Vaxzevria zeigte keine erhöhte Inzidenz von Thrombosen mit Thrombozytopenie nach der zweiten Dosis

Inzidenzraten waren vergleichbar mit denen von ungeimpften Personen Analyse seltener Fälle aus der globalen Sicherheitsdatenbank veröffentlicht in The Lancet


28. Juli 2021 – Die Raten der sehr seltenen Gerinnungsstörung, Thrombose mit Thrombozytopenie-Syndrom (TTS), nach einer zweiten Dosis von Vaxzevria, sind vergleichbar mit der Hintergrundrate in einer ungeimpften Bevölkerung.

Die Daten, die heute in The Lancet veröffentlicht wurden, zeigten, dass die geschätzte Rate an TTS nach einer zweiten Dosis Vaxzevria 2,3 pro Million Geimpfter beträgt, was vergleichbar ist mit der Hintergrundrate in einer ungeimpften Bevölkerung. Nach der ersten Dosis lag diese Rate bei 8,1 pro Million Geimpfter.1 Die Rate nach der zweiten Dosis ist vergleichbar mit der Hintergrundrate, die in ungeimpften Bevölkerungsgruppen beobachtet wird.

Vaxzevria ist wirksam gegen alle Schweregrade von COVID-19 und spielt eine entscheidende Rolle im Kampf gegen die Pandemie. Sofern kein TTS nach der ersten Dosis aufgetreten ist, unterstützen diese Studiendaten die Verabreichung des Zwei-Dosen-Schemas von Vaxzevria wie indiziert, um einen Schutz gegen COVID-19 zu bieten, einschließlich gegen die zunehmenden besorgniserregenden Varianten.

Sir Mene Pangalos Executive Vice President, BioPharmaceuticals R&D

Die Analyse wurde auf Grundlage der globalen Sicherheitsdatenbank von AstraZeneca durchgeführt, in der alle spontan gemeldeten, unerwünschten Ereignisse aus der Real-World-Anwendung der Medikamente und Impfstoffe des Unternehmens weltweit erfasst werden. Berücksichtigt wurden weltweit gemeldete Fälle von TTS bis zum Stichtag 30. April, die innerhalb von 14 Tagen nach Verabreichung der ersten oder zweiten Dosis von Vaxzevria auftraten.

Die Ergebnisse stehen im Einklang mit den jüngsten Berichten im Yellow Card Report der Medicines and Healthcare products Regulatory Agency (MHRA), dem britischen System zur Sammlung und Überwachung von Informationen über Sicherheitsbedenken, die ebenfalls niedrige Raten von TTS nach einer zweiten Dosis zeigen.2

Es wurden keine spezifischen Risikofaktoren oder eine endgültige Ursache für TTS nach der COVID-19-Impfung identifiziert. AstraZeneca führt weiterhin laufend Untersuchungen zu möglichen Mechanismen durch bzw. unterstützt diese. Außerdem können solche sehr seltenen Ereignisse vermieden werden, wenn die Symptome früh erkannt und entsprechend behandelt werden.3

Vaxzevria

Vaxzevria (Chadox1-s [Rekombinant]), zuvor als AZD1222 bekannt, wurde von der Universität Oxford und ihrem Ausgliederunternehmen Vaccitech mitentwickelt. Es verwendet einen replizierungsdefizienten Schimpansen-Virusvektor, der auf einer abgeschwächten Version eines gewöhnlichen Erkältungsvirus (Adenovirus) basiert, der Infektionen bei Schimpansen verursacht und das genetische Material des SARS-CoV-2-Virus-Spike-Proteins enthält. Nach der Impfung wird das Oberflächenspike-Protein produziert, das das Immunsystem darauf vorbereitet, das SARS-CoV-2-Virus anzugreifen, wenn es später den Körper infiziert.

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Referenzen

1. Bhuyan P., et al., (2021) Thrombosis with thrombocytopenia after second AZD1222 dose: a global safety database analysis of rare cases. The Lancet. [Online]. Verfügbar unter: https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(21)01693-7/fulltext

2. MHRA. Coronavirus vaccine - weekly summary of Yellow Card reporting - GOV.UK 1 July Update. [Online]. Verfügbar unter: https://www.gov.uk/government/publications/coronavirus-covid-19-vaccine-adverse-reactions/coronavirus-vaccine-summary-of-yellow-card-reporting

3. Bussel, J.B., et al. (2021) Thrombosis with Thrombocytopenia Syndrome (also termed Vaccine-induced Thrombotic Thrombocytopenia). [Online]. Verfügbar unter:  https://www.hematology.org/covid-19/vaccine-induced-immune-thrombotic-thrombocytopenia


AT- 5230 / 07-2021