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URLAUB die schönste Zeit im Jahr - auch mit Asthma

    • Wohin geht die Reise?
    • Womit reisen?
    • Am Urlaubsort
    • Die Reiseapotheke
    • Vor Reiseantritt
    • Wohin geht die Reise?

      Falls es zeitlich möglich ist, versuchen Sie Ihren Urlaub so zu planen, dass Sie dem stärksten Pollenflug zuhause entfliehen können. Informationen über die Pollenflugsituation in Österreich finden Sie z.B. unter www.pollenwarndienst.at, in Europa z.B. unter www.polleninfo.org. 

      Urlaub am Meer

      Mittelmeerländer bieten durch ihr mildes, warmes Klima gute Voraussetzungen für Asthmatiker. Zudem ist der Meerwind pollenarm. 
      Vorsicht ist für Personen geboten, die allergisch auf Eschen reagieren. Ölbäume, wie sie in Spanien und auf Sardinien zahlreich zu finden sind, zählen nämlich ebenfalls zu den Eschengewächsen.

      Urlaub in den Bergen

      Ab einer Höhe von 1.500 Metern beträgt die Pollenbelastung nur ein Sechstel der Belastung im Vergleich zu Tallagen und die Pollenflugzeit ist stark verkürzt. Unter www.allergiealpin.info kann der Pollenflug für den ausgewählten Urlaubsort schon eine Woche im voraus bestimmt werden.
      Besonders ideal sind Hochgebirgslagen für Milbenallergiker: In der trockenen Hochgebirgsluft fühlen sich die Milben nicht besonders wohl.

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    • Womit reisen?

      Mit dem Auto

      Stundenlange Autofahrten bei hochsommerlichen Temperaturen stellen für den Körper eine große Belastung dar. Im Auto sind Luftschadstoffe wie Stickstoffoxid,Benzol und Staub konzentrierter als in der Umgebung. Insbesondere für Asthmatiker kann das unfreiwillige Einatmen hoher Abgaskonzentrationen zu gefährlichen Reaktionen führen. 
      Pollenallergiker sollten einen pollendichten Luftfilter in ihr Fahrzeug einbauen lassen. 
      Generell empfiehlt es sich jedoch schonendere Reisemittel wie die Bahn oder das Flugzeug zu wählen.

      Mit dem Flugzeug

      Asthmatiker brauchen sich keine allzu großen Sorgen beim Fliegen machen. Das Flugzeug zählt zu den angenehmsten Transportmitteln zur Bewältigung längerer Strecken. Während eines Fluges herrschen in etwa die gleichen Bedingungen wie in 2000 bis 2500 Meter Höhe, d.h. ein arterieller Sauerstoffpartialdruck von 70 mm Hg sinkt auf etwa 50-60 mm Hg ab. In Flugzeugen ist auch zumeist eine Sauerstofftherapie verfügbar. Sie muss jedoch individuell schon vor Beginn der Reise angefordert werden.
      Bei langen Flugreisen ist allerdings der veränderte Rhythmus der Medikamenteneinnahme durch eine mögliche Zeitverschiebung zu bedenken.

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    • Am Urlaubsort
      Viele Hotels bieten spezielle Allergiker-Zimmer an. Sind keine derartigen Zimmer verfügbar, versuchen Sie zumindest ein teppichfreies Zimmer zu bekommen.

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    • Die Reiseapotheke
      Eine Notfallapotheke gehört unbedingt ins Reisegepäck!
      Sie sollte Ihre Medikamente in ausreichender Menge enthalten, wobei auch mögliche Notfälle mit Extrabedarf bedacht werden müssen. Sprechen Sie darüber vor Reiseantritt mit Ihrem behandelnden Arzt!

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    • Vor Reiseantritt

      Vereinbaren Sie einen Kontrolltermin mit Ihrem behandelnden Arzt, damit Sie Ihren Urlaub in Ruhe genießen können!

      Oft ist es hilfreich, schon vor Reiseantritt einen Arzt am Urlaubsort zu identifizieren, der bei Problemen in Anspruch genommen werden kann. Ihr Arzt wird Ihnen gerne dabei behilflich sein. 

      Ein Begleitschreiben Ihres behandelnden Arztes (eventuell in Englisch) kann Kommunikationsprobleme am Urlaubsort oder etwaige Probleme beim Zoll wegen mitgeführter Medikamente vermeiden helfen. 

      Jetzt steht einem erholsamen Urlaub nichts mehr im Weg!

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