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- ... während der Strahlentherapie
Keine Angst vor Nebenwirkungen
In den letzten Jahrzehnten ist es gelungen, den Prozentsatz der Brusterhaltung auf etwa 80% zu erhöhen. Das heißt: Frauen mit Brustkrebs wird nur der tumortragende Anteil der Brust entfernt. Das kosmetische Ergebnis zeigt lediglich eine kleine Narbe, die nach einiger Zeit verblasst. Nur in besonderen Fällen, wenn die Tumorerkrankung auf die gesamte Brustdrüse verteilt ist oder der Tumor im Verhältnis zur Brustgröße sehr groß ist, wird die gesamte Brustdrüse operativ entfernt. Aber auch hier kann durch einen plastischen Aufbau die Brustform wieder hergestellt werden.
Nach jeder brusterhaltenden Operation wird eine Bestrahlung der operierten Brust durchgeführt. Die ionisierenden Strahlen können kleinste und nicht sichtbare Tumorreste zerstören. Die individuelle Bestrahlungsplanung richtet sich nach dem Tumorgewebsbefund (histopathologischer Befund) und wird gemeinsam mit dem Operationszentrum erstellt. Durch die Bestrahlung kann das Auftreten von neuen Tumorerkrankungen an der bereits operierten Stelle (sogenannte Lokalrezidive) verhindert werden.
Die Nebenwirkungen der Strahlentherapie sind gering, da nur ein sehr begrenztes Gebiet bestrahlt wird. Zumeist dauert die Bestrahlung fünf Wochen und wird ambulant durchgeführt.
- Review period :
- 12 months
- Last reviewed :
-
08.07.2008
