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    • Was ist Schizophrenie?
    • Wer leidet an Schizophrenie?
    • Warum erkrankt man an Schizophrenie?
    • Was ist Schizophrenie?

      Schizophrenie ist eine Erkrankung der Psyche, die das Leben eines Menschen phasenweise stark verändert.
      Charakteristisch für schizophrene Psychosen sind Realitätsverlust mit Wahnideen und Halluzinationen, Denk- und Wahrnehmungsstörungen, Identitätsverlust und sozialer Rückzug. Betroffene können zeitweise nicht zwischen der Wirklichkeit und eigenen Vorstellungen unterscheiden. 

      Diese schwere psychische Erkrankung beeinträchtigt das Denken und die Wahrnehmung, verzerrt die Außen- und Selbstwahrnehmung. Verfolgungswahn und Sinnestäuschungen verfremden das Erleben. Schizophrene hören beispielsweise Stimmen, wenn niemand redet und sehen Trugbilder, wo nichts ist.

      • Symptome

      Ziel der Behandlung ist es, Betroffenen, die sich oft nach innen und außen völlig abschotten, wieder den Weg zurück ins „normale“ Leben zu ermöglichen. 

      • Behandlung

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    • Wer leidet an Schizophrenie?

      0,5 – 1 Prozent der Bevölkerung leiden an Schizophrenie. Allein in Österreich rund 70.000 Menschen. Die Erkrankung tritt erstmals meist zwischen Pubertät und dem 30. Lebensjahr auf, Frauen erkranken insgesamt etwas häufiger als Männer.

      Ein Viertel der Patienten wird nach nur einer einzigen Episode wieder völlig gesund. Ein Drittel bis etwa die Hälfte hat im Laufe des Lebens immer wieder Rückfälle, wobei die Symptome wieder abklingen. Weitere 25% haben erhebliche Schwierigkeiten, sich von den Krankheitsschüben wieder zu erholen. Dieser letztlich ungünstige Verlauf lässt sich aber durch Medikamente, Psychotherapie, frühe soziale Wiedereingliederung und durch die Einbeziehung von Angehörigen günstig beeinflussen.

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    • Warum erkrankt man an Schizophrenie?

      Die genauen Ursachen der Erkrankung sind nach wie vor unbekannt. Fest steht, dass sie familiär gehäuft auftritt, also die Vererbung eine Rolle spielt. Allerdings scheint es neben Erbfaktoren noch andere (unbekannte) Faktoren und Einflüsse zu geben, die für die Krankheitsentstehung bedeutsam sind. Als biochemischer Auslöser gilt ein Überschuss des Nevenbotenstoffes Dopamin im Gehirn bzw. eine erhöhte Empfindlichkeit der dopaminergen Rezeptoren für diese Überträgersubstanz. . Alle modernen Medikamente gegen Schizophrenie blockieren deshalb das Andocken von Dopamin an den Rezeptoren der Nervenenden. 

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