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- Was ist Morbus Crohn?
Der Morbus Crohn - auch Enteritis regionalis Crohn genannt - ist eine chronisch entzündliche, meist in Schüben verlaufende Erkrankung, die familiär gehäuft auftritt und alle Abschnitte des Verdauungstrakts erfassen kann.
Typisch für den Morbus Crohn ist, dass er den Darm nicht zur Gänze, wie bei der Colitis ulcerosa, sondern meist nur in Teilbereichen befällt. Gesunde Darmabschnitte sind unterbrochen von entzündlich veränderten Teilen.
Besteht die Erkrankung länger als 10 Jahre ist von einem gering- bis mäßig erhöhtem Krebsrisiko auszugehen, weswegen regelmäßige Darmspiegelungen durchgeführt werden sollten.
- Wie wird Morbus Crohn behandelt?
Im Mittelpunkt der Behandlung dieser entzündlichen Erkrankung steht natürlich eine anti-entzündliche Therapie mit 5-Aminosalicylaten, Kortison und/oder Immunsuppressiva. Manchmal wird den Patienten auch eine bestimmten Diät empfohlen.
Wenn die Erkrankung medikamentös nicht mehr unter Kontrolle gehalten werden kann, insbesondere aber beim Auftreten von Komplikationen wie Engstellen (Stenosen) im Darm oder Fisteln, ist eine Operation unvermeidlich.
