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Was ist ein Schlaganfall?

Schlaganfälle und ihre Vorboten beruhen prinzipiell auf den gleichen Ursachen wie bei einem Herzinfarkt, nur eben im Bereich des Gehirns. Auch hier kommt es als Folge von Ablagerungen in den Gefäßwänden (Gefäßverkalkung) zur Sauerstoffmangelversorgung im Gehirn. Auch Gefäßverengungen in den Halsgefäßen (Carotiden) können zu Schlaganfällen führen. Wie bei der koronaren Herzerkrankung gelten auch beim Schlaganfall Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder eine Erhöhung der Blutfette als wichtige Risikofaktoren.

Je nachdem, welche Region des Gehirns vom Sauerstoffmangel betroffen ist, kommt es zu Ausfällen in der Fähigkeit, sich zu bewegen, zu sprechen, zu Ausfällen im Bereich der Sinneswahrnehmungen oder bei Gedächtnisleistungen. Solche Ausfälle können sich nach einem Schlaganfall mitunter wieder deutlich bessern. In vielen Fällen bleibt jedoch eine dauernde körperliche oder auch geistige Behinderung zurück, für die betroffene Person und ihre Angehörigen große Belastungen mit sich bringen.

Durch eine gute Einstellung eines eventuell bestehenden Bluthockdrucks kann das Risiko für das Auftreten eines Schlaganfalles sehr stark gesenkt werden.

LINKS zu anderen Internetseiten:

  • Umfangreiche Informationen zu kardiovaskulärer Medizin: www.incirculation.net
  • American Heart Association: www.amhrt.org
  • Österreichische Diabetes Gesellschaft: www.diabetes.or.at
  • European Society of Cardiology: www.escardio.org

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